Besuch beim Heereslogstikzentrum und Museum

Die Oberndorfer Senioren wurden im Heereslogistikzentrum in St. Johann sehr herzlich empfangen.

 

Bei Kaffee und Kuchen wurde uns der Werdegang des ursprünglich als Panzerkaserne (wegen der Panzerschießübungen im 2. Weltkrieg!) im Oberhofenweg bekannten Geländes seit 2005 erläutert. Heute ist diese Lager-, Instandhaltungs- und Produktionseinrichtung für das gesamte Bundesgebiet zuständig. Auf ca. 7000 Palettenplätzen wird ein Vermögen von ca. 40 Millionen Euro an Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenständen gelagert und verteilt. Auch Reparaturen der Winterausrüstung und Gulaschkanonen werden durchgeführt und die Tischlerei wurde beauftragt, alle Kasernen von den Metallbetten und –kästen auf Holzbetten und -kästen umzustellen. Knapp mehr als die Hälfte, also ca. 12.000 Betten sind noch zu fertigen.


Besonders interessant ist das in Eigenregie erstellte Museum, wo die Entwicklung der Ausrüstungsgegenstände vielfach dokumentiert wurde und sogar ein Haflinger der Tragtierstaffel ist ausgestopft mit sämtlichem Zubehör zu sehen. Es war für alle ein äußerst interessanter Besuch, der gezeigt hat, wie aufwändig gearbeitet werden muss, um ein funktionsfähiges Bundesheer zu haben. Man wurde sich wieder der Tatsache bewusst, dass die Freiheit des Menschen nur mit dem Verteidigungswillen der Bevölkerung und im Besonderen mit einem wertgeschätzten Bundesheer aufrechterhalten bleibt.

 

Hans Brandstätter

Stand: 12.12.2018

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