Chronik

Postkartenansicht
Postkartenansicht
ZoomDownload
Postkartenansicht
Postkartenansicht
ZoomDownload
Postkartenansicht
Postkartenansicht
ZoomDownload
Als politische Gemeinde ist Oberndorf sehr jung (1927), doch die Siedlungsgeschichte reicht weit in vergangene Jahrhunderte zurück.   1875 wurde die Giselabahn (zwischen Salzburg und Wörgl) die folglich durch Oberndorf führte eröffnet. Im Jahre 1881 eröffnete man die Haltestelle Wiesenschwang-Oberndorf.
Giselabahn 1908
Giselabahn 1908
ZoomDownload
Haltestelle
Haltestelle "Wiesenschwang"
ZoomDownload
Bahnhof St. Johann 1915
Bahnhof St. Johann 1915
ZoomDownload
1892 fand eine Versammlung zur Abtrennung der Fraktion Oberndorf von St. Johann statt, doch alle Bemühungen waren umsonst.   1898 kaufte die Gemeinde den Schneiderwirt welcher später zum neuen Schulhaus umgebaut wurde. Die Eröffnung fand am 15. November 1898 statt.
Ein einziges Schulzimmer
Ein einziges Schulzimmer
ZoomDownload
Neue Schule
Neue Schule
ZoomDownload
1905 fand in Oberndorf die Enthüllungsfeier des Hagerdenkmals statt.
Ehrengäste
Ehrengäste
ZoomDownload
Feldmesse
Feldmesse
ZoomDownload
Josef Hager Denkmal
Josef Hager Denkmal
ZoomDownload
1909 wurde in der Fraktion Oberndorf eine eigene Feuerwehr gegründet. Ausschlaggebend für diesen Schritt waren die Großbrände im Frühjahr des Jahres 1908.
Großbrand in Oberndorf
Großbrand in Oberndorf
ZoomDownload
1. Freiwillige Feuerwehr
1. Freiwillige Feuerwehr
ZoomDownload
Peter Hochfilzer
Peter Hochfilzer
ZoomDownload
Ein deutsches Bergbauunternehmen fand 1908 in Oberndorf Erz, dies führte zu einem professionellen Abbau, welcher bis ins Jahr 1914 dauerte. 1917 wurde der Bergwerksbetrieb wieder aufgenommen und nach Ende des ersten Weltkrieges wieder eingestellt.   1911 versuchte man sich erneut von St. Johann zu trennen. Diesmal schien es, dass es funktionieren könnte, denn der Gemeinderat von St. Johann Johann Karl, strebte eine Aufteilung der Gemeinde in drei selbständige Teile an. Diese drei Gemeinden sollten St. Johann-Dorf, St. Johann-Land und Oberndorf sein. Leider fand dieser Plan der Trennung St. Johanns in drei Teile sowohl im Gemeindeausschuss als auch in der Landesregierung keine Zustimmung.   1912 gab es nach sintflutartigen Regenfällen eine weitreichende Überschwemmung, wobei viel Ackerland zerstört wurde.
Überschwemmtes Ackerland
Überschwemmtes Ackerland
ZoomDownload
Brücke wegeschwemmt
Brücke wegeschwemmt
ZoomDownload
Eisenbahnbrücke unterspült
Eisenbahnbrücke unterspült
ZoomDownload
1927 wird Oberndorf endlich zu einer selbstständigen Gemeinde.  Nach einer Volksabstimmung am 15. Februar 1925 stellten die Gemeinderäte von Oberndorf bei der Gemeinderatssitzung am 20. Juni 1925 den Antrag auf Abtrennung Oberndorfs von der Gemeinde St. Johann. Nach stundenlangem Verhandeln wurde zum Schluss abgestimmt und der Antrag mit 12: 8 Stimmen angenommen. Für die Trennung stimmten ein Großteil der Dorfvertreter und die Oberndorfer Gemeinderäte, dagegen die Bauernvertreter und ein kleinerer Teil der Dorfvertreter. 
 Mathias Hager, Adlerbauer
Mathias Hager, Adlerbauer
Im Tiroler Landtag kam am 8. Februar 1927 folgender Gesetzesbeschluss zustande: “ Mit 1. Juli 1927 ist Oberndorf eine selbständige Gemeinde!“   Am 26. Juni 1927 fanden die ersten Gemeinderatswahlen der selbständigen Gemeinde Oberndorf statt. Dabei wurde Mathias Hager, Adlerbauer, zum ersten Bürgermeister gewählt. Als ersten Gemeindesekretär bestellte man Obl Burger.
 Der Tauwiesen-Schlepplift
Der Tauwiesen-Schlepplift
Im Jahre 1961 bekam der Kitzbüheler Schilehrer Karli Monitzer die behördliche Erlaubnis zur Betreibung einer Schischule in Oberndorf. Schon vorher waren Bestrebungen zum Bau eines Schleppliftes im Gange. Herr Monitzer übernahm ganz allein den Bau des Schleppliftes. Den Grund stellte Sebastian Schroll, Schneidererbauer, um einen angemessenen Preis zur Verfügung. Ein herrlicher Herbst ermöglichte es, dass der Lift am 22. Dezember 1961 in Betrieb gehen konnte.
 Die neue Raika-Filiale
Die neue Raika-Filiale
Am 1.1.1966 eröffnete die Raiffeisenkasse St. Johann in Tirol und Oberndorf in einem von ihr gekauften Haus, aufgestockt auf der früheren Schmiede- und Wagnerwerkstätte, ihre Tore.
Das große Oberndorfer Straßenproblem in den letzten Jahrzehnten war wohl die Pass-Thurn-Bundesstraße, die den Ort in zwei Teile schneidet und seit dem Bau der Felbertauernstraße zu Verkehrsfrequenzen geführt hat, die denen einer Autobahn gleichkamen und eine Überquerung der Straße, wenn überhaupt, nur unter Lebensgefahr und mit großen Wartezeiten möglich machte. Nachdem alle Hindernisse auf dem Weg zum ruhigen Dorfzentrum beseitigt werden konnten, wurde am 29. Juni 1984 die Umfahrungsstraße durch Landeshauptmann Ök. Rat Eduard Wallnöfer offiziell eröffnet.
Bau der Umfahrungsstraße
Bau der Umfahrungsstraße
ZoomDownload
Die Brücke
Die Brücke
ZoomDownload
Eröffung
Eröffung
ZoomDownload
Stand: 06.08.2015

Kontakt

Gemeinde Oberndorf
Josef-Hager Straße 15
A-6372 Oberndorf in Tirol
Tel.: 05352 629 10
gemeinde@oberndorf.tirol.gv.at

Informationen